... werden kann.
Ich bin ja auch der Meinung, dass 70% des Stimmvolks - mich eingeschlossen - nicht einfach wegen bürokratischer Schwierigkeiten vor den Kopf gestossen werden sollten.
Aber die Frage ist berechtigt, ob diese Art der Kundgebung eines Volksbedürfnisses überhaupt zielführend ist bzw. zielführend umgesetzt werden kann. Es bleibt schon fraglich, was damit eigentlich hätte bezweckt werden sollen - zumal das Parlament ein Anliegen so oder anders "ausformulieren" kann...
Wenn das Volk ein einfaches Anliegen ans Parlament richten will und dieses mit einer genauen Ausformulierung und Kategorisierung bezüglich Verfassungs- oder Gesetzesrang beauftragt, entstehen doch in erster Linie Missverständnisse und Unklarheiten, im schlechtesten Fall das Gegenteil dessen, was sich die Initianten vorgestellt haben, und im besten Fall wohl gar nichts. Ein langes hin und her zwischen Volk und Parlament oder beratenden Kommissionen wäre wohl kaum zu vermeiden um ein wirklich sinnvolles Resultat zu erreichen und zu eruieren, was eigentlich genau hinter dem Anliegen steht.
Davon abgesehen gibt es m.E. andere Mittel einem Anliegen Gehör zu verschaffen. Auch bei einer allgemeinen Volksabstimmung müssten Unterschriften gesammelt, Werbung gemacht und Kontakte geknüpft werden. Ich wage zu behaupten, dass es kaum ein Anliegen gibt, welches die Volksseele dermassen beschäftigt, dass sich nicht schon eine oder mehrere Parteien, Interessengruppen oder andere (Volks-) Zusammenschlüsse damit auseinandergesetzt hätten oder ggf. auseinandersetzen werden, die über das nötige Know-How und die Ressourcen verfügen eine Verfassungsinitiative zu lancieren, oder zumindest genügend Personen mobilisieren können, welche eine solche Arbeit gerne übernehmen würden...
Ich gehe davon aus, dass es schnellere, bessere und einfachere Wege gibt dem Volkswillen Gehör und Geltung zu verschaffen als auf dem (sicherlich gut gemeinten) (Irr-) Weg der allgemeinen Volksinitiative.
Ich bin ja auch der Meinung, dass 70% des Stimmvolks - mich eingeschlossen - nicht einfach wegen bürokratischer Schwierigkeiten vor den Kopf gestossen werden sollten.
Aber die Frage ist berechtigt, ob diese Art der Kundgebung eines Volksbedürfnisses überhaupt zielführend ist bzw. zielführend umgesetzt werden kann. Es bleibt schon fraglich, was damit eigentlich hätte bezweckt werden sollen - zumal das Parlament ein Anliegen so oder anders "ausformulieren" kann...
Wenn das Volk ein einfaches Anliegen ans Parlament richten will und dieses mit einer genauen Ausformulierung und Kategorisierung bezüglich Verfassungs- oder Gesetzesrang beauftragt, entstehen doch in erster Linie Missverständnisse und Unklarheiten, im schlechtesten Fall das Gegenteil dessen, was sich die Initianten vorgestellt haben, und im besten Fall wohl gar nichts. Ein langes hin und her zwischen Volk und Parlament oder beratenden Kommissionen wäre wohl kaum zu vermeiden um ein wirklich sinnvolles Resultat zu erreichen und zu eruieren, was eigentlich genau hinter dem Anliegen steht.
Davon abgesehen gibt es m.E. andere Mittel einem Anliegen Gehör zu verschaffen. Auch bei einer allgemeinen Volksabstimmung müssten Unterschriften gesammelt, Werbung gemacht und Kontakte geknüpft werden. Ich wage zu behaupten, dass es kaum ein Anliegen gibt, welches die Volksseele dermassen beschäftigt, dass sich nicht schon eine oder mehrere Parteien, Interessengruppen oder andere (Volks-) Zusammenschlüsse damit auseinandergesetzt hätten oder ggf. auseinandersetzen werden, die über das nötige Know-How und die Ressourcen verfügen eine Verfassungsinitiative zu lancieren, oder zumindest genügend Personen mobilisieren können, welche eine solche Arbeit gerne übernehmen würden...
Ich gehe davon aus, dass es schnellere, bessere und einfachere Wege gibt dem Volkswillen Gehör und Geltung zu verschaffen als auf dem (sicherlich gut gemeinten) (Irr-) Weg der allgemeinen Volksinitiative.
1 Kommentar
Ich muss dir im Grossen und Ganzen Recht geben, tatsächlich könnte wahrscheinlich ein besserer Weg gefunden werden, dem Volkskwillen mehr Gehör zu verschaffen.Tobias Pulver - Vorstand Jugendparlament Köniz, Parteilos 29. Oktober 2009 Verstoss melden
Jedoch in der Art und Weise, wie das Volk hier um seinen Willen - ich möchte fast "betrogen" sagen - wurde, finde ich beängstigend. Denn die Abstimmung an Sich halte ich nicht für sehr aussagekräftig, gab es doch keine Diskussionen und wurde in den Abstimmungsunterlagen dermassen eindeutig eine Ja empfohlen.
Und wenn es wirklich bessere Varianten als die allgemeine Volksinitiative gäbe, dann wäre es doch am Parlament gelegen, fairerweise eine Alternative auszuarbeiten und dem Volk anzubieten.
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